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Der Feldbus CAN (Controller Area Network) wurde von der Firma Bosch 1986 ursprünglich für Autos entwickelt und wird seit
einigen Jahren auch für die industrielle Automatisierungstechnik propagiert. Der Bus arbeitet nach einem Multi-Master-Prinzip: Mehrere gleichberechtigte Steuereinheiten sind durch eine lineare
Busstruktur verbunden. Fällt ein Teilnehmer aus, bleibt das Bussystem für die anderen verfügbar. Im Vergleich zu Ring- oder Sternstrukturen ist ein Gesamtausfall wesentlich seltener. Wesentlicher
Nachteil von CAN ist die, verglichen mit dem Interbus und Profibus, geringere räumliche Ausdehnung. Der Einsatz von CAN-Netzwerken in der Industrieautomation hat in den letzten Jahren überproportional
zum Gesamtwachstum der Feldbussysteme zugenommen. Rund 24 Millionen CAN-Chips wurden 1997 abgesetzt, 60 Prozent davon gingen ins Automobil. Bei weiteren Fragen zum CAN-Bus wenden Sie sich an CAN in
Automation e.V. in Erlangen unter Telefon 09131 69086 0 oder per Fax unter 09131 69086 79.
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