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Das Problem beim Serven im Internet: Die lokale Verbindungsleitung des Teilnehmers zu seinem Internet-Provider kann noch so
schnell sein - wenn die Daten über das weltweite Netz von einem weit entfernten Server geladen werden müssen, stellen sich ihnen viele Hürden in den Weg. Je schneller der Zugang zum Internet-Provider,
desto mehr bekommt der Teilnehmer die tatsächlichen Transportgeschwindigkeiten im Internet zu spüren. Proxy-Server (das englische Wort “Proxy” bedeutet übersetzt soviel wie
“Stellvertreter, Handlungsbevollmächtigter”) bieten abhilfe, indem sie als Zwischenspeicher arbeiten. Der Internet-Provider stellt einen Server mit großer Kapazität und schneller Anbindung an
sein eingenes Datennetz. Alle Daten, die von den Teilnehmern aus dem Internet abgerufen werden, laufen über diesen Proxy-Server. Dort werden die am häufigsten abgerufenen Daten lokal gespeichert. Will
ein weiterer Teilnehmer diselben Informationen lesen, brauchen sie nicht mehr über das weltweite Netz beschafft zu werden - sie fließen vielmehr schnell vom lokalen Speicher des Proxy zum Teilnehmer.
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